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2017

„Morgenstimmung“ in Lage

Am Sonntag, den 30. April 2017 hat sich eine Gruppe vom Posaunenchor aufgemacht, in der evangelisch-reformierten Marktkirche (St. Johann) von Lage im Kreis Lippe zu musizieren. Grund war die Verbindung zu Renate und Rainer Stecker, der dort Pastor der Gemeinde ist. Beide waren mit dem Posaunenchor bereits 2015 bei einer Übungsfreizeit in Markneukirchen (Vogtland) dabei. Den gut besuchten Bläsergottesdienst eröffneten die Bläser vom Steinhuder Meer mit der „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg. Der stimmungsvolle Choral „Die güldene Sonne“ in einem Arrangement von Traugott Fünfgeld und die „Sonne der Gerechtigkeit“ folgten. An dem Tag ließ sich die Sonne dann auch nicht länger bitten. Nach dem Gottesdienst wurde nach der Besichtigung der Luther-Ausstellung in Kirche und Gemeindehaus und einer Stärkung durch eine kräftige Suppe und einem eigens gebrautem Lutherbier wieder die Heimreise angetreten.

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2016

Alphorn – Bläser – Chöre Traditionelles Adventskonzert in Hagenburg begeistert

Am Sonntag, den 04. Dezember 2016 (2. Advent) um 17 Uhr fand das traditionelle Adventskonzert in der Hagenburger St. Nicolai Kirche statt. Mitwirkende waren der Kirchenchor Altenhagen-Hagenburg, der Chor „Meermusik“ Altenhagen-Hagenburg, der Männergesangverein Hagenburg-Bokeloh und als Ausrichter der Posaunenchor „MeerBrass“. Auf dem Programm standen traditionelle und moderne Advents- und Weihnachtsstücke. Der Posaunenchor MeerBrass eröffnete das Konzert mit der Festival Intrada von Michael Schütz und dem Stück Marcia von Johann Sebastian Bach. Beiträge der Chöre wechselten gelungen mit adventlichen Gemeindeliedern ab. Ein Höhepunkt war die Alphorn Ballade von Dennis Armitage, die Jakob Meyer als Solist mit seinem Alphorn und dem Posaunenchor als Begleitung vortrug. Zum Finale des Konzertes dirigierte Andreas Meyer das Kyrie aus der „Missa Brevis“ von Jacob de Haan, das von allen teilnehmenden Chören und dem Posaunenchor gemeinsam vorgetragen wurde. Stehende Ovationen bedingten eine Wiederholung des Kyrie.

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2016

Gänsehaut pur in Dresden

Drei tolle Tage haben 20.000 Bläserinnen und Bläser aus ganz Deutschland beim 2. Deutschen Posaunentag unter dem Motto „Luft nach oben“ in Dresden erlebt. Wie schon 2008 beim 1. Deutschen Posaunentag in Leipzig war es für alle Beteiligten ein einzigartiges Erlebnis mit viel Gänsehaut. Mit einem doppelten Eröffnungsgottesdienst auf dem Neu- und Altmarkt begann die Veranstaltung. Sechs Stafetten mit insgesamt neun Stationen durch die historische Innenstadt vorgetragen in einen Rondo der einzelnen Posaunenwerke schlossen sich am Samstag an. Die Bläserinnen und Bläser von MeerBrass spielten dabei Couplet und Ritornell für die Landeskirchen Braunschweig, Bremen, Oldenburg und Schaumburg-Lippe auf der Augustusbrücke (siehe Foto). Der emotionale Höhepunkt war die Abendserenade am Elbufer. Drei Großchöre (20000 Bläserinnen und Bläser) musizierten Stücke wie „Am Königsufer“, „Deep River“, „Der Mond ist aufgegangen“ und die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel vor 10000 Menschen. Den Abschluss bildete ein Feuerwerk über der Elbe. Nach dem Morgenblasen parallel an über 100 verschiedenen Stationen in Dresden ist am Sonntag mit mehr als 30.000 Menschen der Deutsche Evangelische Posaunentag in Dresden mit einem großen Stadiongottesdienst zu Ende gegangen. Der MDR übertrug diese Veranstaltung live im Fernsehen. Während der Feier im DDV-Stadion rief die ehemalige Bischöfin Margot Käßmann die Teilnehmer auf, „rebellisch gegen Rassismus und Fremdenhass“ zu sein. Käßmann ist Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Christen sollten sich gegen Pegida stellen und klar machen, dass diese eben nicht das christliche Abendland verteidigen. „Wir können und werden überwinden, was da ist an Angst, Hass und Verzagtheit“, sagte sie und erhielt dafür einen lauten Tusch der Musiker. Posaunenchöre könnten Rassismus, Ausgrenzung und Fremdenhass „in Grund und Boden blasen“, so die Theologin. Mit der „Sendung“ nach Wittenberg zum 500. Reformationsjubiläum 2017 endete die bewegende Veranstaltung.

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2015

Erlebnisreise ins Zentrum des Musikinstrumentenbaus in Markneukirchen „MeerBrass“ zu Gast im Vogtland

Eine Werksführung durch den Betrieb von „B & S“, der größte Instrumentenbauer in Europa, war der Anlass, die Übungsfreizeit in diesem Jahr im Vogtland zu verbringen. Die Bläserinnen und Bläser aus den Kirchengemeinden Hagenburg und Sachsenhagen erhielten im Werk intensive Eindrücke in der Fertigung von Trompeten, Posaunen, Hörnern, Tuben und anderen Instrumenten. Das Handwerk von der Schallstückfertigung, über das Anfertigen der Ventile, bis zum Polieren, Lackieren und der Endkontrolle wurde eindrucksvoll dargestellt. Da sich in Markneukirchen die Instrumentenbauer im wahrsten Sinne des Wortes „die Klinke in die Hand geben“, wurde auch der Basshersteller Framus/Warwick, der gleich gegenüber angesiedelt ist, besichtigt. Selbstverständlich wurde auch dem Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen mit der größten spielbaren Tuba und der größten streichbaren Geige ein Besuch abgestattet. Mit dem Posaunenchor der Kirchengemeinden Sachsenhagen und Hagenburg Deutschland erleben und kennen lernen lautete nun schon zum neunzehnten Mal die Devise der Bläserinnen und Bläser von „MeerBrass“. Untergebracht waren der Bläserchor im IFA Hotel & Ferienpark Schöneck. Die Mischung aus Proben, Erholung und Kultur erleben erwies sich dabei wieder als äußerst gelungen. Den Abschluss der Freizeit bildete die Teilnahme am Gottesdienst in der St. Nicolaikirche von Markneukirchen (siehe Foto).